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Technik Lexikon

VRP - Fahrzeug-Wegrollverhinderung 

Die Fahrzeug-Wegrollverhinderung ist eine Steuerung bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe und i-stop, die verhindert, dass das Fahrzeug zu Rollen oder Kriechen beginnt, wenn der Motor durch die i-stop-Funktion abgestellt und wieder gestartet wird.


Die Fahrzeug-Wegrollverhinderung sorgt für eine Aufrechterhaltung der ausgeübten Bremskraft, wenn das Fahrzeug vollständig zum Stehen gebracht wurde und der Motor durch die i-stop-Funktion abgestellt wird.


Wenn der Fahrer das Bremspedal freigibt und der Motor durch die i-stop-Funktion gestartet wird, erhält die Fahrzeug-Wegrollverhinderungsfunktion den Bremsdruck eine bestimmte Zeit lang aufrecht, um ein Rollen oder Kriechen des mit Automatikgetriebe ausgestatteten Fahrzeugs zu verhindern.


Sobald der Fahrer das Gaspedal betätigt, verringert die Fahrzeug-Wegrollverhinderungsfunktion den Bremsflüssigkeitsdruck je in Abhängigkeit von Neigung und Motordrehmoment, um sanftes Anfahren aus dem Stand zu ermöglichen.


Die Fahrzeug-Wegrollverhinderungsfunktion nutzt die Bremsensteuerungsfunktion des DSC-Systems und arbeitet ungefähr auf die gleiche Weise wie der HLA.
Der Neigungswinkel wird anhand des vom SAS-Steuergerät eingehenden Signals des Längsbeschleunigungs- sensors ermittelt.

 

Xenonlicht

Im Gegensatz zu herkömmlichen Glühlampen besitzen Xenonlampen keinen glühenden Draht. Die Xenonlampe ist eine Hochdruck-Gasentladungslampe, die mit dem Edelgas Xenon gefüllt ist. Das Licht entsteht durch einen zwischen zwei Polen überspringenden Lichtbogen, d.h. durch eine elektrische Bogenentladung. Xenonlicht leuchtet zweieinhalb mal stärker als Halogenlicht. Wird sowohl Abblend- als auch Fernlicht auf diese Weise erzeugt, spricht man auch von Bi-Xenon-Scheinwerfern.