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Technik Lexikon

Injektor

Kraftstoffinjektoren an Common Rail-Systemen spritzen den Kraftstoff feinst zerstäubt unter hohem Druck direkt in den Brennraum ein. Sie werden vom PCM in Abhängigkeit von der Einspritzstrategie, dem errechneten Einspritzzeitpunkt und der Einspritzmenge elektrisch angesteuert.

 

Die bei Common Rail-Systemen in Fahrzeugen von Mazda eingesetzten Kraftstoffinjektoren arbeiten mit einem aufwändigen hydraulischen Servosystem. Der grundlegende Aufbau der verwendeten Injektoren ist zwar ähnlich, allerdings unterscheiden sie sich in den Elementen zur Erzeugung der Betätigungskraft. Dabei kann es sich um einen Elektromagneten handeln, der magnetische Kraft nutzt, oder um ein piezoelektrisches Element, das den Piezoeffekt nutzt. Es kommen also zwei verschiedene Arten von Injektoren zum Einsatz.

 

ISOFIX

Die ISOFIX Befestigung ist ein einfaches und sicheres Fixierungsprinzip für Kindersitze. Die Metallzangen der ISOFIX Kindersitze können direkt in mit der Karosserie verschweißte Metallösen zwischen Rücksitzpolster und Lehne eingerastet werden. Damit ist hohe Stabilität gewährleistet und eine falsche Montage praktisch ausgeschlossen. ISOFIX ist patentiert und genormt. In den aktuellen Mazda Modellen Mazda2, Mazda3, und Mazda6 sind die äußeren Sitze (Rückbank) mit ISOFIX Kindersitzhalterungen ausgestattet.

 

Karakuri

Das von Mazda entwickelte Umklappsystem der Rücksitzlehnen mit der Bezeichnung Karakuri ist nach japanischen Puppen zum Auf- und Zusammenrollen benannt. Zieht man an einem Hebel im Laderaum, klappen die Rückenlehnen selbstständig zu einer ebenen Ladefläche um. Die Sitzfläche bewegt sich dabei nach vorne unten. Das Abnehmen der Kopfstützen entfällt. Das Karakuri-System gibt es im Mazda6 (Sport Combi) und Mazda CX-5.

 

Lenksysteme

Wie bei allen anderen Bereichen der Automobiltechnik gibt es auch bei Lenksystemen einen ständigen Fortschritt hinsichtlich Sicherheit, Komfort und Wirtschaftlichkeit. Gegenwärtig stellen elektrische Servolenkungen den neuesten Stand der Technologie dar, weil sie eine der jeweiligen Fahrsituation entsprechende variable Steuerung ermöglichen.

 

Im Wesentlichen besteht eine elektrische Servolenkung aus folgenden Vorrichtungen:

 

 mechanisches Lenksystem (Lenkrad und Lenkwelle, Lenkgetriebe und Gestänge)

 elektrische oder elektrohydraulische Servoanlage

 elektronisches Steuersystem

 

Aktuelle Fahrzeuge von Mazda, die mit einer elektrischen Servolenkung ausgerüstet sind, haben eines der folgenden Systeme:

 

 EHPAS (Electro Hydraulic Power Assist Steering = elektrohydraulische Servolenkung)

 EPS (Electric Power Steering = elektrische Servolenkung)

 

Alle Typen und Varianten der oben erwähnten Lenksysteme von Mazda basieren mechanisch auf dem Zahnstangenlenkgetriebe.

 

LogIn

LogIn ist das schlüssellose Zugangs- und Startsystem von Mazda. Anstelle eines Schlüssels benötigt der Fahrer lediglich eine Chipkarte, die Daten mit dem Fahrzeug austauscht. Nähert sich der Fahrer mit LogIn dem Fahrzeug, öffnet es automatisch. Zum Starten genügt es, den Startknopf zu betätigen. Praktisch: Verlässt der Fahrer mit LogIn sein Fahrzeug, schließen nicht nur die Fahrzeugtüren und der Kofferraum, sondern auch die Fenster. Umgekehrt kann der Fahrer, wenn sein Fahrzeug in Sichtweite ist, mittels LogIn von außen die Fenster öffnen. In der LogIn Karte ist zusätzlich ein herkömmlicher Schlüssel integriert - so ist auch bei einem eventuellen technischen Versagen der Zugang zum Fahrzeug möglich.