Elegant und technisch raffiniert: der Mazda Senku
Der Mazda Senku, entworfen im Mazda Design-Studio in Yokohama, besticht durch sein puristisch-elegantes Design. Die Oberflächen wirken wie gemeißelt und kommen ohne überflüssigen Zierrat aus. Zusammen mit dem Glasdach und dem charakteristischen 5-Punkt-Kühlergrill formen sie ein Bild schlichter Eleganz.
Dieser Eindruck verstärken die weit in Ecken gesetzten 22-Zoll-Räder, die konsequente Monovolumen-Architektur, die Formen der Front- und Rückleuchten sowie die konventionelle Rückspiegel ersetzenden Mikrokameras.
Bei der Suche nach der passenden Farbe ließen sich die Designer unter der Leitung von Atsuhiko Yamada von einem Sushi-Messer inspirieren: Es changiert zwischen Bronze und Aluminium – so wie der für die Konzeptstudie gewählte Farbton "Ingot Silver".
Einsteigen leicht gemacht
Zu den ungewöhnlichen Technik-Lösungen des Mazda Senku zählen die seitlichen Schiebetüren. Sie fahren elektrisch nach hinten und sind in der Endstellung wie 2 Flügel aufgestellt. Dank der 80 cm breiten Einstiegsöffnung und dem hohen Hüftpunkt ermöglichen sie ein bequemes Ein- und Aussteigen.
Das innovative Türsystem wird durch eine 2-teilige Heckklappe ergänzt. Deren obere Öffnung schiebt sich elektrisch über das Dach nach vorne, die untere klappt in Richtung Boden. So lässt sich der Mazda Senku auch in Garagen mit niedriger Decke ähnlich leicht beladen wie ein Kombi.
Starke Farben im Innenraum
Das zentrale Design-Motiv aus scharfen und weichen Elementen setzt sich auch im 2-farbigen, in Purpurrot und Schwarz gehaltenen Innenraum fort.
Im Cockpit fallen vor allem die roten Ledersitzbezüge, die Armaturentafel, die Mittelkonsole und die Türen ins Auge. Davon abgesetzte Sitzrahmen in kühler Stahl-Anmutung sowie das Design der Mittelkonsole schaffen ein futuristisches Ambiente. Die vorderen Plätze ähneln Raumschiff-Sitzen und scheinen frei in der Luft zu schweben, das große Glasdach schafft eine helle und luftige Atmosphäre. Das speichenlose Lenkrad verfügt über zahlreiche Drucktasten und 3 Rundinstrumente.
Auch die neuartige Mensch/Maschine-Schnittstelle mit 2-geteiltem Monitor betont den zukunftsorientierten Charakter der Studie: Bildschirme in der oberen Hälfte zeigen das von Onboard-Kameras gefilmte Fahrzeugumfeld. Weitere Unterstützung bieten Assistenzsysteme zum Fahren bei Nacht (Night Drive Aid) und zum Halten oder Wechseln einer Fahrspur (Lane Drive Aid). Im unteren Teil des Displays lassen sich die Einstellungen des Navigationssystems sowie der Audio- und Klimaanlage ablesen.
Flexible Platzverhältnisse
Je nach Bedarf bietet der Mazda Senku Platz für 2 oder 4 Personen. Im 2-sitzigen Modus genießt vor allem der Beifahrer ungewöhnlich viel Platz. Mit Hilfe einer verschiebbaren Trennwand lässt sich das 4,65 m lange Modell bei Bedarf aber auch in einen 2+2-Sitzer verwandeln.
Energiesparender Antrieb
Für Bewegung sorgt im Mazda Senku ein umweltschonender Hybridantrieb. Er besteht aus einem abgasarmen Mazda Kreiskolbenmotor mit Direkteinspritzung, einem Generator, einem Elektromotor sowie einer Batterie. Die im Leerlauf und bei Stillstand aktive Start/Stopp-Automatik reduziert die an sich schon niedrigen Werte für Benzinverbrauch und Emissionen noch weiter.
Der hintere Teil des Glasdachs ist mit Solarzellen bestückt. Die Kollektoren speisen während der Fahrt zusätzliche elektrische Energie in das Hybrid-Antriebssystem ein. Zugleich halten sie bei abgestelltem Motor die Bordsysteme in Betrieb.
Der Mazda Senku verfügt über ein automatisiertes Doppelkupplungs-Getriebe mit 7 Gängen. Eine clevere Platzierung der Massen sorgt für eine ausgeglichene 50:50-Gewichtsverteilung. Der Kreiskolbenmotor befindet sich in klassischer Front-/Mittelmotor-Bauweise knapp hinter der Vorderachse, gleich dahinter hat die Batterie ihren Platz. Der Elektromotor sitzt dort, wo sonst das Getriebe zu finden wäre – das wanderte im Gegenzug in Richtung Hinterachse.
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