Primary navigation:


Mazda Kabura

Die Neudefinition des Sportcoupés: der Mazda Kabura

Der Mazda Kabura steht ganz in der Tradition aufregender Mazda Sportwagen mit Frontmotor und Heckantrieb wie dem Mazda MX-5 oder dem Mazda RX-8. Die Sportcoupé-Studie entstand im amerikanischen Mazda Design-Center in Irvine (Kalifornien) und erweitert die bisherigen Grenzen für ein kompaktes Sportauto.

Mazda Kabura

Der Mazda Kabura ist das erste Werk, das unter der Leitung von Franz von Holzhausen entstanden ist. Seit Februar 2005 ist der Amerikaner Design-Chef von MNAO (Mazda North American Operations). Der Name der Studie, Kabura, geht auf den Begriff des "Kaburaya" zurück. Darunter verstanden die Japaner in früheren Zeiten einen Pfeil, der nach dem Abschießen ein weithin hörbares Geräusch erzeugte und damit das Signal zur Eröffnung einer Schlacht gab.

Raum und Licht rundherum

Mazda Kabura

Auffälligstes Design-Merkmal des Mazda Kabura ist seine großzügige Verglasung. Die teils transparente Motorhaube lässt den rot lackierten Zylinderkopfdeckel des längs installierten Motors durchschimmern. Die Windschutzscheibe geht nahtlos über in ein bis auf Höhe der B-Säule gezogenes Panoramadach. Die Tönung der Paneele ist von innen verstellbar, so dass die Sonneneinstrahlung mehr oder weniger stark abgeschwächt werden kann.

In Höhe der Rücksitze und dort, wo die Dachlinie steil abfällt, ist ein weiteres Glasdach angebracht. Stellt es sich elektrisch wie Querruder in der Tragfläche eines Flugzeugs nach hinten auf, erfüllt es 3 Funktionen: Neben der Rolle als Dachspoiler leitet es verbrauchte Luft nach außen und erhöht dabei die Kopffreiheit der Fondpassagiere. Eine integrierte photovoltaische Solarzelle hilft zudem bei der Messung der Außentemperatur und lädt zugleich die Batterie auf. Die an seitlichen Scharnieren befestigte Hecktür gibt den Zugang zum großzügig geschnittenen Laderaum frei.

Mazda Kabura

Um den Zugang zu den beiden Einzelplätzen auf der rechten Fahrzeugseite im Vergleich zu konventionellen Coupés zu verbessern, erhielt der Mazda Kabura dort 2 Türen. Im Gegensatz zum "Freestyle"-Prinzip des Mazda RX-8 mit hinten angeschlagenen Hecktüren fährt die hintere Tür auf Knopfdruck elektrisch nach hinten weg. Dabei verschwindet sie sauber in einem im hinteren Kotflügel verborgenen Abteil.

Mazda Kabura

Innovatives Innenraumkonzept

Wie Studien zeigten, bleibt der 4. Sitz in einem Sportcoupé meist ungenutzt. Daher wurde im Mazda Kabura die übliche 2+2-Sitzkonfiguration durch ein neuartiges asymmetrisches 3+1-Layout ersetzt. Zusätzlich lassen sich die Sitze flach legen, um die Mitnahme von Snowboards, Einkaufstaschen und anderen Utensilien zu ermöglichen.

Auf der linken Seite gibt eine konventionelle Tür den Weg zum Fahrerplatz und zum hinteren Behelfssitz frei. Durch den Wegfall des konventionellen Handschuhfachs und eines in diesem Bereich schlanker geformten Instrumententrägers rückte der Beifahrersitz im Vergleich zum Fahrersitz etwa 15 cm nach vorn. Folge: Der dahinter sitzende Passagier genießt fast ebenso viel Bein-, Schulter- und Kopffreiheit wie sein Vordermann.

Mazda Kabura

Auch bei der Wahl der eingesetzten Materialien ist der Mazda Kabura richtungweisend: Dank einer Kooperation mit der Firma Sustainable Solutions Inc. bestehen einige Teile des Interieurs aus einem von SSI speziell aufbereiteten Ledersubstrat. Es wird zum Großteil aus Abfällen zur Produktion von Laufschuhen erzeugt und lässt sich in jeder gewünschten Farbe tönen und mit beliebig vielen Mustern gestalten. Angetrieben wird der Mazda Kabura vom bekannten 2.0-l-DOHC-Motor mit Vierventilkopf.

Zurück


Support navigation: